Ob Mode, Reisen, Deko oder Kochen – Pinterest ist für viele die Inspirationsquelle schlechthin. Und in dieser „App zum visuellen Entdecken von Ideen für kleine und große Projekte“ kann man Werbung schalten? Absolut! Und das solltest du sogar. Was Pinterest-Werbung so interessant macht und was dabei wichtig ist, erfährst du in diesem Artikel.
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In diesem Artikel
Pinterest bietet deutschsprachige sowie internationale Seiten an und bespielt so weltweit über 518 Millionen Nutzer:innen monatlich. Das Prinzip ist einfach: Pins sind Lesezeichen, mit denen sich die Nutzer:innen auf Pinterest Ideen merken, die ihnen gefallen – das können Bilder, Videos oder Produkte sein. Im Homefeed findet man Pins, Nutzer:innen und Unternehmen, die einem aufgrund der eigenen Aktivitäten in der App vorgeschlagen werden. Außerdem zeigt die App auch die Pins von den Nutzer:innen und Pinnwänden, denen man folgt. Man kann auch nach Pins suchen, indem man Keywords in die Suchleiste eingibt.
So viel zur Theorie. Und was haben Unternehmen davon? Da Nutzer:innen auf Pinterest nach Inspiration und kreativen Ideen suchen, können Unternehmen sich, ihre Marke und ihre Produkte hier präsentieren. Besonders wichtig dabei: Pins müssen visuell ansprechend sein – sonst werden sie weder angeklickt noch gepinnt – und Anzeigengruppen müssen an die Unternehmensziele angepasst sein. Und wen findet man bei Pinterest?
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Die Zielgruppe bei Pinterest
In Sachen Zielgruppe ist Pinterest etwas ganz Besonderes: Laut Statistiken sind 67 % der Nutzer:innen weiblich und 24 % männlich (9 % haben keine Informationen zum Geschlecht angegeben). Keine andere Social-Media-Plattform hat ein so starkes Ungleichgewicht der Geschlechter – auch wenn Pinterest aktiv daran gearbeitet hat, mehr männliche und nicht-binäre Nutzer:innen zu gewinnen
Beim Werbepublikum ist die Geschlechterverteilung sogar noch etwas stärker: Im Januar 2022 identifizierten die Self-Service-Werbetools von Pinterest die weibliche Zielgruppe mit 76,7 %, die männliche Zielgruppe mit 15,3 % und den Rest als nicht näher bezeichnet. Neben der Generation X und den Millennials melden sich immer häufiger auch Nutzer:innen aus der Generation Z bei Pinterest an.
Darüber hinaus ist auch das Verhalten der Pinterest-Nutzer:innen aussagekräftig:
- 67 % der Nutzer:innen geben an, dass sie Pinterest besuchen, wenn sie mit einem neuen Projekt loslegen wollen.
- 58 % der Nutzer:innen probieren neue Dinge aus, die sie auf Pinterest gefunden haben.
- 77 % der Nutzer:innen suchen auf Pinterest nach Inspiration für ihren nächsten Kauf.
Wir sehen: Wer auf Pinterest unterwegs ist, sucht proaktiv nach etwas – und ist viel mehr bereit, die passenden Produkte für ein Projekt auch zu kaufen. Die Plattform behauptet sogar, dass die Hälfte der Nutzer:innen, die eine Pinterest-Werbung gesehen haben, danach das Produkt gekauft haben, und mindestens 61 % der Nutzer:innen entdeckten neue Marken und Produkte durch Pinterest-Werbung.
Targeting bei Pinterest
Um potenziellen Käufer:innen dein Unternehmen und deine Marke auszuspielen, kommt es auf gutes Targeting an. Bei Pinterest kannst du auf Basis folgender Merkmale targeten:
- Interessen
- Demographie
- Keyword
- Zielgruppen
Mit dem Zielgruppen-Targeting können Unternehmen Personengruppen erreichen, die bereits mit Inhalten interagiert haben oder Ähnlichkeiten mit der bestehenden Kund:innengruppe aufweisen. Hierfür wird u. a. ein Pinterest-Tag eingesetzt. Es gibt vier Arten von Quellen für das zielgruppenbasierte Targeting:
- Kund:innenlisten – Über eine einspaltige CSV-Datei lädst du die E-Mail-Adressen bestehender Kund:innen hoch.
- Website-Besucher:innen – Mithilfe des Retargetings kannst du Website-Besucher:innen auf Pinterest erneut ansprechen. In der App ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie Aktionen ausführen, wie auf einen deiner Pins zu klicken oder ein Produkt abzuspeichern. Zum Erstellen von Besucher:innenzielgruppen wird der Pinterest-Tag benötigt
- Pinterest-Engager:innen – Diese Funktion ermöglicht es dir, Personen anzusprechen, die zuvor mit deinen Pins interagiert haben. Zu den Interaktionen gehören „Merken“-Vorgänge, Close-Ups, Kommentare, Link-Aufrufe und das Blättern durch Karten von Carousel-Pins.
- ActAlike-Audiences – Das Feature erlaubt es dir, Personen zu erreichen, die einer bestehenden Zielgruppe ähneln. Mithilfe einer Quell-Zielgruppe kannst du so Nutzer:innen im Zielland ansprechen und einen Prozentsatz der Zielgröße auswählen.
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Pinterest-Werbung – Kampagne, Anzeigen, Platzierungen
Wenn du auf Pinterest Werbung schalten möchtest, erstelle zunächst eine Kampagne. Wie bei Facebook besteht jede Pinterest-Kampagne aus drei Ebenen: Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagne – eine Kampagne besteht aus mindestens einer Anzeigengruppe, die wiederum aus mehreren Anzeigen besteht.
Kampagnenziel
Welches Kampagnenziel ist das richtige? Das hängt auch von deinem Unternehmensziel ab.Die wichtigen Kampagnenziele bei Pinterest sind:
- Brand-Awareness – Lass Nutzer:innen deine Marke, deine Produkte oder andere Dienstleistungen entdecken.
- Videoaufruf – Optimiere die Qualität der Aufrufe, die durchschnittliche Wiedergabezeit und die Abschlussrate bei den Nutzer:innen, die dein Video am wahrscheinlichsten anschauen werden.
- Markenpräferenz – Erhöhe die Anzahl der Klicks auf deine Anzeige.
- Conversions – Bringe Nutzer:innen dazu, spezielle Aktionen auf deiner Website durchzuführen, z. B. „Checkout“, „Registrieren“ oder „In den Warenkorb legen“.
- Shopping-Kataloge – Hilf Nutzer:innen, deine Produkte oder Dienstleistungen zu entdecken, während sie Pinterest nach Inspiration durchsuchen.
Bei Pinterest lohnen sich besonders die Ziele Markenpräsenz und Brand-Awareness, da die Nutzer:innen in der App nach Inspiration und Ideen suchen. Handlungsaufforderungen zu klassischen Conversions funktionieren daher meist nicht. Pinterest-Werbung ist also eher für den Upper Funnel gedacht.
Bei der Anzeigengruppe musst du das Budget, den Zeitrahmen, die Zielgruppe und Gebote für die Anzeigen innerhalb der Gruppe festlegen. Wie bei Facebook Ads auch, solltest du mehrere Anzeigengruppen erstellen, damit du herausfinden kannst, wie unterschiedlich Nutzer:innen auf deine Anzeigen reagieren (Stichwort A/B-Testing). Bei Pinterest ist besonders wichtig, dass die Pins bereits auf den ersten Blick Interesse wecken, egal ob für eine Idee oder ein Produkt – sei also kreativ und wähle deine Bilder mit Bedacht. Dabei kannst du für ein Produkt mehrere Pins mit unterschiedlichen Bildern erstellen und durch Tests das beste Bild ermitteln.
Wenn deine Anzeigen-Pins veröffentlicht sind, bezahlst du für diese Werbung. Jetzt wird deine Anzeige im Homefeed deiner Zielgruppe und in entsprechenden Suchen angezeigt und kann Fans, Follower:innen und Kund:innen generieren.
Anzeigen
Diese folgenden Anzeigenformate und Spezifikationen von Pinterest-Ads gibt es:
Neben diesen klassischen Formaten gibt es seit Neuestem auch Collection Pins und Idea Pins. Collection Pins ermöglichen es, ein Hauptbild oder -video mit mehreren Produktbildern zu verknüpfen, die direkt zum Kauf führen. Sie sind ideal, um ganze Kollektionen oder eine Reihe verwandter Produkte zu bewerben. Idea Pins hingegen sind ein multi-mediales Story-Format, das aus bis zu 20 Seiten bestehen kann und sich hervorragend für Anleitungen, Tutorials und inspirierende Geschichten eignet, um die Markenbindung zu vertiefen.
Platzierung
Werbung auf Pinterest – so fängst du an
- Verifizieren – Zuerst solltest du deine Website und Pinterest verknüpfen und verifizieren.
- Rich Pins – Richte Rich Pins ein, um Nutzer:innen mehr Informationen zu bieten. (Mit Hilfe der Rich Pins verifizierst du deine Pins und es werden automatisch Extra-Infos wie die Meta-Beschreibung und Blogpost-Überschrift eingefügt.)
- Pinnwände – Wir empfehlen, mindestens 5–10 Pinnwände einzurichten, die mit 10–15 Pins befüllt sind und ein ansprechendes Board-Design haben.
- Social SEO – Denke an suchmaschinenoptimierte Texte in den Profil-, Pinnwand- und Pin-Beschreibungen. So kannst du in der Google- und der Pinterest-Suche auftauchen.
- Audience Insights – Kenne deine Zielgruppe und sprich sie in den Profil-, Pinnwand- und Pin-Beschreibungen an.
- Website für Pinterest optimieren – Nutze auf deiner Website Bilder, die auf Pinterest auffallen und deine Zielgruppe ansprechen.
- Tag installieren – Denke daran, den Pinterest-Tag zu installieren, um alle wichtigen Events zu tracken und diese zu optimieren.
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Fazit zu Pinterest-Werbung
Pinterest wächst jährlich um ca. 30 % und ist in den USA bereits das drittgrößte soziale Medium. Die große Zielgruppe ist auch im Hinblick auf das Alter divers und hat ein mittleres bis hohes Einkommen – damit bietet sie vielen Unternehmen eine exzellente Spielwiese. Die Nutzer:innen der Plattform suchen nach Inspiration und Wegen, um ihre Projekte und Probleme anzugehen. Das macht sie besonders empfänglich für Produkte, mit denen sie ihr Ziel erreichen können. Dennoch ist die Konkurrenz bei Pinterest noch nicht allzu groß und die Preise sind daher deutlich geringer als bei anderen sozialen Medien. Deshalb lohnt sich Pinterest-Werbung für viele Unternehmen – wenn sie denn gut gemacht hast.
FAQ zu Pinterest-Werbung
Wie funktioniert Werbung auf Pinterest?
Welche Zielgruppe hat Pinterest?
Rund zwei Drittel der Pinterest-Nutzer:innen sind weiblich, doch auch die Zahl männlicher und nicht-binärer Nutzer:innen wächst. Besonders aktiv sind Millennials und die Generation Z – beide mit hoher Kauf- und Inspirationsbereitschaft.