nu3

Tracking-Bereinigung & Team-Schulung: Vom Chaos zur vollen Datenkontrolle

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Kanäle zentralisiert
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Elemente bereinigt

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Jahre Tracking-Altlasten aufgeräumt
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Über nu3

Das Berliner Unternehmen nu3 steht seit seiner Gründung 2011 für „Intelligent Nutrition“. Als Experte für funktionale Ernährung bietet nu3 ein breites Sortiment in den Kernbereichen Sport, Health und Food an – von Low-Carb-Produkten über Proteine bis hin zu Naturkost. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus bekannten Marken und innovativen Eigenentwicklungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Als Teil der Redcare Pharmacy N.V. (ehemals Shop Apotheke Europe) agiert nu3 international in mehreren europäischen Märkten.

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Homepage von nu3.de

Schritt 1

Die Herausforderung

Trotz der Innovationskraft im Produktbereich hinkte die Tracking-Infrastruktur dem Wachstum von nu3 hinterher. Ein historisch gewachsenes Setup über mehrere Märkte hinweg führte zu Daten-Silos, messbaren Diskrepanzen und einem hohen manuellen Wartungsaufwand, der das Marketing-Team ausbremste.

Historisch gewachsene Komplexität

Über 6 Jahre hinweg hatten sich in 7 verschiedenen GTM-Containern für 6 Ländermärkte massive Altlasten angesammelt. Ein Geflecht aus hunderten Tags, Triggern und Variablen ohne einheitliche Naming-Convention machte das System unüberschaubar und fehleranfällig.

Mangelnde Daten-Integrität

Veraltete Shopify-Integrationen und Diskrepanzen zwischen Google Ads und GA4 (teils über 90% Abweichung bei Klicks vs. Sessions) sorgten für Misstrauen in die Daten. Wichtige Kanäle wie Meta oder Microsoft Ads wurden nicht auf einer einheitlichen Basis gemessen.

Technische Instabilität

Das Tracking basierte häufig auf brüchigen CSS-Selektoren oder Button-Texten. Jede Design-Änderung im Shop führte potenziell zu Tracking-Ausfällen.

Abhängigkeit statt Autonomie

Dem Inhouse-Team fehlte das tiefgehende GA4-Setup-Wissen und eine klare Struktur, um Kampagnen eigenständig zu steuern. Jede Anpassung erforderte externe Hilfe oder „Trial & Error“, was schnelle Reaktionen am Markt verhinderte.

Schritt 2

Unsere Maßnahmen

Seit Anfang 2025 haben wir die Tracking-Landschaft von nu3 nicht nur repariert, sondern komplett neu aufgestellt. Unser Ansatz kombinierte eine radikale technische Konsolidierung der Infrastruktur mit einem intensiven Know-how-Transfer, um das interne Marketing-Team langfristig unabhängig zu machen.

Unified Tracking Infrastructure

  • Radikale Konsolidierung: Bereinigung von über 5.400 Altlasten (189 Tags, 205 Trigger & 379 Variablen jeweils in 7 GTM-Containern) auf einen einheitlichen Standard.
  • Stabilität durch Data-Attribute: Umstellung des Trackings von fehleranfälligen CSS-Selektoren auf fixierte data-track Attribute für maximale Ausfallsicherheit bei Shop-Updates.
  • Zentralisierung der Core-Kanäle: Vollständige Migration der Shopify-Integrationen für Google Ads, Microsoft Ads, Meta & Conversion-Tracking in den Google Tag Manager für eine kontrollierte Datensteuerung.
  • Globale Naming-Convention: Einführung einer strikten Logik für alle GTM-Elemente, die das Setup über alle 6 Ländermärkte hinweg lesbar und wartbar macht.

Inhouse-Enablement & Workshops

  • Praxisnahe GA4-Schulung: Durchführung interaktiver Workshops zu Interface, Metriken und der Unterscheidung zwischen UA und GA4 für ein tiefes Systemverständnis.
  • Self-Service Analytics: Befähigung des Teams zur eigenständigen Erstellung komplexer Trichteranalysen, Explorations und Custom Reports ohne externe Hilfe.
  • Advanced Audience Building: Training zur Erstellung zielgenauer Audiences für Retargeting und Kampagnensteuerung direkt im System.
  • Debugging-Kompetenz: Vermittlung von Methoden zur Fehlerdiagnose, damit das Team Daten-Diskrepanzen künftig selbstständig erkennen und beheben kann.

Wir erschaffen digitale Marktführer

Schritt 3

WEVENTURE liefert Resultate

Unser Ziel war keine kurzfristige Reparatur, sondern eine langfristige Transformation. Das Ergebnis ist eine skalierbare Infrastruktur und ein geschultes Marketing-Team. (Stand: Februar 2026)

Elemente bereinigt

Wir haben insgesamt über 1.300 Tags, 1.400 Trigger und 2.600 Variablen geprüft und standardisiert. Dieser radikale Frühjahrsputz eliminierte Fehlerquellen und beschleunigte die Ladezeiten in allen Containern.

Core-Kanäle migriert

Die Shopify-Integrationen für Google Ads, Microsoft, Meta und Conversion-Tracking laufen nun zentral über den GTM. Das beendet das „Blackbox“-Tracking und gibt die volle Kontrolle über alle Marketing-Pixel zurück.

Weitere Erfolge

Learnings

Wichtige Erkenntnisse

  • Stabilität braucht Code-Disziplin (Data-Attribute vs. CSS): Das Tracking auf Basis von CSS-Klassen oder Button-Texten war zu fragil; Design-Änderungen im Shop führten sofort zu Datenverlust. Die Implementierung fixierter data-track Attribute ist der einzige Weg, um Tracking-Ausfälle bei Frontend-Updates dauerhaft zu verhindern.
  • Naming-Conventions sind der Schlüssel zur Skalierung: Ohne klare Naming-Convention wird ein Multi-Market-Setup schlichtweg unwartbar. Die Einführung einer strikten, marktübergreifenden Benennungslogik für alle 7 Container war die Lösung. Eine einheitliche Struktur reduziert die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter und externe Partner massiv.
  • Consent-Management ist der größte Daten-Killer: Falsch konfigurierte Consent-Banner (z. B. Session-Breaks beim Seitenwechsel) verzerren Daten stärker als fehlende Tags. Das Ergebnis: Technisches Debugging muss weit über den GTM hinausgehen und die Consent-Logik der Website tiefgreifend prüfen, um Diskrepanzen zwischen Google Ads und GA4 zu beheben.
  • Enablement schlägt dauerhafte Abhängigkeit: Wir wollten das Team nicht nur mit einem fertigen Setup allein lassen, sondern es in Deep-Dive-Workshops (Trichteranalysen, Audiences) schulen. Was wir daraus lernen: Ein Kunde, der sein Setup versteht und bedienen kann, vertraut den Daten mehr und kann operative Fragen selbst lösen, statt auf Support-Tickets zu warten.
  • Zentralisierung beendet das „Plugin-Chaos“: Verstreute Tracking-Logiken (Shopify-Direktintegrationen vs. GTM) führen zu „Äpfel-mit-Birnen“-Vergleichen. Die Lösung: Der vollständige Umzug aller Marketing-Tags (Meta, Ads, Microsoft) in den GTM schafft eine „Single Source of Truth“ und macht die Datenqualität kontrollierbar.

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