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Architonic AG

Sichtbarkeit für den größten Online-Luxusmöbel-Katalog

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Content ist King – das ist im SEO-Bereich nichts Unbekanntes. Doch bei sehr großen Webseiten mit mehr als 1 Mio. Seiten in 5 verschiedenen Sprachen wird einem schnell flau im Magen. Eine Plattform lebt häufig von ihrem guten Bildmaterial. Aber reicht das aus oder benötigt es den sogenannten SEO-Text auf allen Seiten? Wir verraten Ihnen, wie wir gemeinsam mit Architonic das Problem angehen.


Architonic ist eine der größten Online-Plattformen für Architekten. Viele Hersteller und Designer sind auf architonic.com vertreten, stellen ihre Produkte vor und stellen CAD-Zeichnungen, Kataloge und entsprechende Preislisten zur Verfügung. Gleichzeitig ist Architonic eine Plattform, auf der Bauprojekte vorgestellt und wichtige Messetermine für die Architekturbranche veröffentlicht werden.

Sichtbarkeit durch Content

Tausende Produkte = Tausende SEO-Texte?


Das Wort „SEO-Text“ ist ein beliebtes Buzzword in der digitalen Branche. Doch Texte gehören tatsächlich zu den wichtigsten Ranking-Faktoren für Google. Wichtig ist jedoch, dass wir keine Texte für Google allein schreiben, sondern primär für unsere potenziellen Kunden. Texte sollen Mehrwert haben und bei der Entscheidungsfindung helfen. Bilder sollen zusätzlich dem Verständnis dienen und ggf. tiefere Informationen anschaulich darstellen.
Bei Architonic gibt es neben 12.000 Designern und 1.500 Herstellern auch 400.000 Produkte, die vorgestellt werden. Die zugehörigen Kategorieseiten der Produkte werden über mehrere Kategorieebenen sortiert. Jede Kategorieseite ist dabei eine eigene statische Landingpage.
Beispiele: 

  • Möbel →  Tische → Esstische → Esstische ausziehbar / erweiterbar → Produktdetailseite
  • Leuchten → Innenleuchten → Tischleuchten → Leseleuchten → Produktdetailseite

Dank der jeweils statischen Seiten (anstelle von Filterseiten) haben wir das Potenzial, für jede Unterkategorie ein gutes Ranking zu erlangen.
Da Filterseiten nur eine dezidierte Darstellung der Hauptseite sind, sollten gefilterte Seiten auf „noindex“ gesetzt werden. Stellen die gefilterten Produkte jedoch eine bekannte Untergruppe dar (und weisen somit ein gutes Suchvolumen auf), ist es empfehlenswert, feste URLs und eine statische Seite zu nutzen. 
Doch bei 400.000 Produkten gibt es viele Hunderte Kategorieseiten, die es zu optimieren gilt. Wenn da die entsprechenden Ressourcen nicht vorhanden sind, kann sich eine solche Mammutaufgabe über mehrere Monate hinziehen.



Wie erstelle ich Hunderte Texte mit wenig Ressourcen?


Zunächst haben wir uns angesehen, für welche Produktgruppen wir zuerst Inhalte erstellen wollen. Bleiben wir bei unseren obigen Beispielen und werfen einen Blick in die Suchvolumen: 

  • Möbel 135.000
  • Tische 33.100
  • Esstische 110.000
  • Esstische ausziehbar 40.500

—————————————

  • Leuchten 18.100
  • Innenleuchten 320
  • Tischleuchten 14.800
  • Leseleuchten 1.300

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei sehr vielen der Produkte. Es wurde nun entschieden, sich zunächst auf die dritte Ebene zu fokussieren. Das Suchvolumen ist sehr gut, ohne dass die Produktgruppe zu generisch ist.

Doch was kommt in einen Text über Esstische? Und wie wird das Problem gelöst, dass es immer noch Hunderte Texte sind, die erstellt werden sollen? 

Um hier den Aufwand zu entschärfen, haben wir uns auf eine semi-automatische Variante geeinigt. 
Würden wir immer den gleichen Text nutzen und nur das Produkt („Esstisch“ oder „Tischleuchte“) an einer Stelle austauschen, kann der Text einerseits niemals gute Informationen liefern und würde andererseits von Google mit hoher Wahrscheinlichkeit als Duplicate Content (=doppelte Inhalte) erkannt und negativ bewertet werden. 
Bei Architonic haben wir uns daher auf eine Zwischenlösung geeinigt. Ganz ohne eigene Content-Kreation kommen wir aber leider nicht aus. 
Die Texte bestehen nun aus einem ersten individuellen Teil (idealerweise mind. 200 Wörter), gefolgt von einem etwas generischen Lückentext. Hier haben wir 3 Varianten erstellt, wodurch wir zusätzlich Abwechslung reinbekommen. In dem Lückentext wird dann die Produktgruppe („Esstisch“ bzw. „Tischleuchte“) eingefügt – jedoch gepaart mit dem gleichzeitigen Einfügen der jeweils darüber und darunter positionierten Kategorien. Der Text schließt dann mit ein paar allgemeinen Informationen zur Nutzung der Plattform ab. Ein Beispiel: „Wie kommt ein Nutzer an CAD- oder Herstellerinformationen seines favorisierten Produktes?“

Mit der Veröffentlichung des Textes kann Google somit zukünftig neben der reinen Anzeige von Produktbildern nun auch anhand des Textes den Inhalt der Seite verstehen und für die Ausspielung in den Suchergebnissen berücksichtigen.

Ausschnitt Produktübersicht

Reichen gute Texte?


Gute Texte allein reichen natürlich nicht. Aber sie sind eine gute Basis.
Wie im obigen Bild zu erkennen, sind sehr viele Produktbilder zu sehen. Hier ist es zudem wichtig, die Bilder mit den relevanten Meta-Tags auszuzeichnen. Im Speziellen ist dies der Alt-Tag. Der Alt-Tag soll das Bild möglichst genau beschreiben, da dies von Google zur „Bilderkennung“ herangezogen wird. 
Der zweite wichtige Punkt, der besonders bei sehr großen Seiten ins Gewicht fällt, ist die interne Verlinkung. Beim Crawling springt der Suchmaschinen-Bot von Link zu Link und erreicht auf diese Art die verschiedenen Seiten der Website. Wenn die zuvor optimierte Seite nun jedoch nur über einen einzigen Link erreichbar ist, bedeutet das ein schwaches Signal für den Bot. Die ganze Inhaltsoptimierung wird sich dann nur sehr geringfügig auswirken. 



Zusammenfassung


Wir befinden uns inzwischen in einem steten Prozess. Je Zeitspanne von ca. 2 Monaten definieren wir ca. 7 Produktgruppen, für die Texte erstellt werden. Am zeitaufwendigsten ist dabei die Erstellung des ersten uniquen Textblocks. Im zweiten Schritt werden die Texte in die Sprachen der Webseite (Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch) übersetzt. Zudem sollte auch immer jemand vor der Veröffentlichung der Texte Korrektur lesen. Insbesondere dann, wenn Felder variabel gefüllt werden, kann es zu grammatikalischem Nonsens kommen, der auf den Nutzer natürlich nur wenig professionell wirkt. 

Es wurde in der ersten Auswertung gemerkt, dass die Auswirkung auf das Ranking nicht in dem Maße verbessert wurde, wie wir es uns gewünscht hatten. Dennoch konnten sich einige der Keywords um 25 % – 50 % verbessern. Einige bisher nicht rankende Begriffe haben zudem den Weg in die Top 50 gefunden.
Dennoch ist es in einem zweiten Schritt für uns nun wichtig, die interne Verlinkung im Hinblick auf die Produktgruppenebene 3 tiefer zu prüfen und entsprechend zu stärken. 
Insbesondere bei Schwellen-Keywords mit einem aktuellen Ranking von Platz 8 – 15 sehen wir noch gutes Potenzial, diese nach vorne zu pushen.


Fazit: SEO ist ein sehr umfangreiches Gebiet im Digital Marketing. Durch geschickte Änderungen an der Seite wird nicht nur der Mehrwert für den Nutzer, sondern gleichzeitig auch für die Suchmaschine erhöht. SEO-Texte und unique Inhalte spielen dabei eine wichtige Rolle, aber sind nicht der alleinige Game-Changer. Mit einer umfassenden SEO-Strategie können das Ranking der relevanten Keywords, die allgemeine Sichtbarkeit und der organische Traffic gesteigert werden.

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