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Instagram Shops – Alles was du zum Einkaufserlebnis wissen musst!

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Nora Plato 08/01/21

Instagram und Online-Shopper gehen schon seit längerer Zeit Hand in Hand. Influencer sind aus der heutigen Werbung nicht mehr wegzudenken und 70 % der Shopping Enthusiasten besuchen Instagram bewusst, um nach neuen Produkten zu suchen (Quelle: Facebook, 2020). Natürlich liegt es da auf der Hand, die Produkte direkt auf der Plattform zu verkaufen und sich aufwendige Landingpages zu sparen. Doch für wen eignet sich Instagram Shops? Welche Features bietet es und wie wird das Instagram Shopping Erlebnis eingerichtet? Letztlich die wichtigste Frage für alle Marketeers da draussen: Kann Instagram Shops für bezahlte Werbung benutzt werden? Alle Antworten findest du in diesem Blog.


Das erwartet dich:

  • So funktioniert Instagram Shops
  • Instagram Shops für Werbetreibende
  • Wer sollte Instagram Shops nutzen
  • Einrichtung von Instagram Shops

So funktioniert Instagram Shops

Die Basis für Instagram Shops liegt im organischen Segment von Instagram.
Nachdem die gewünschten Produkte im eigenen Katalog hinterlegt wurden, kann man diese auf zwei Weisen teilen.

Zum einen gibt es den Shop als scrollbaren, vertikalen Online-Katalog im klassischen Sinn (siehe Bild 2). Dieser ist im Reiter neben dem normalen Feed und den ebenfalls neuen Instagram Reels angelegt. Im Shop werden alle Produkte simpel untereinander dargestellt und es wird auf Komplikationen wie Unterkategorien etc. verzichtet.

Neben dem Instagram Shop kann man die Produkte auch in seinen organischen Posts verlinken und diese wie gewohnt im Feed teilen (siehe Bild 1). Anstatt wie üblich eine Person zu markieren, kann einfach auf den vorher angelegten Katalog zurückgegriffen werden und schon ist das Produkt im Post als Tag verewigt. Zu erkennen sind in einem Post getaggte Produkte durch das Instagram Shops Symbol, welches über den jeweiligen Bildern im Haupt-Feed erscheint.

Instagram Shops für Werbetreibende

Die User Experience ist massgeblich für den Erfolg einer Werbeanzeige. Vom Entdecken des Produktes bis hin zum Kaufabschluss sollte der Prozess für einen potenziellen Käufer so reibungslos und ununterbrochen sein, wie es nur geht. Muss der Nutzer nach dem Klicken auf eine Anzeige erst auf eine langsame Website geleitet werden, die nach 10-Sekündiger Ladezeit noch nichtmal eine mobile Ansicht aufweist, ist der Kunde in der Regel schon verloren.

Um also die Erfahrung so nahtlos, einfach und schnell wie möglich zu machen, wurde Instagram Shops entwickelt. Leider kann Instagram Shops bisher nicht einfach als Kampagnenziel oder Creative-Einstellung aktiviert werden, sondern bedarf eines Workarounds.

Wer mit Instagram Shops Werbung schalten will, muss dazu einen organischen Post bewerben, in dem das Produkt bereits getagged wurde. Dadurch hat man trotzdem die volle Kontrolle über die Auslieferung, Anzeigenziele, Zielgruppen, Optimierungen und allem was die Plattform zu bieten hat.

Wer sollte Instagram Shops nutzen

Da Instagrams Algorithmus Nutzer belohnt, die neue Funktionen wie Reels oder eben Instagram Shops nutzen, ist es gerade jetzt für jeden empfehlenswert einen solchen Produktkatalog anzulegen, der auch einen Online-Shop besitzt.

Für den Anfang muss nicht die gesamte Produktpalette als Katalog angelegt werden, die wichtigsten oder interessantesten Produkte reichen völlig. Ein grosser Mehrwert entsteht bereits dadurch, dass die Funktion für potenzielle Käufer zugänglich ist und einen weiteren Touchpoint darstellt.

Ebenso muss nicht zwanghaft in jedem Post ein Produkt verlinkt werden. Es ist jedoch vorteilhaft, auf ein solches Feature zurückgreifen zu können, um ein wenig Abwechslung in den Feed zu bringen. Gerade weil normale Produkt-Posts keine Links in der Beschreibung verwenden können, ist dies eine sehr gute Möglichkeit um Nutzern eine einfache Conversion zu ermöglichen.

Einrichtung von Instagram Shops

Überprüft zunächst, ob ihr euch durch den Standort und die Art der verkauften Produkte überhaupt für Instagram Shops qualifiziert. Dies kann man einfach anhand der von Instagram zur Verfügung gestellten Checkliste nachsehen.

  1. Instagram Business Konto erstellen
    Um für das Shop Feature freigegeben zu werden, muss zunächst ein normales Instagram Konto in ein Business Konto umgewandelt werden. Ebenfalls sollte eine Facebook Seite für das Unternehmen vorhanden sein und mit dem Instagram Konto verknüpft werden.
  2. Produktkatalog anlegen
    Ein wichtiger Tipp: Wähle als Katalog Art “E-Commerce” Katalog aus, um die Möglichkeit zu haben, Produkte zu taggen.
  3. Instagram Shops aktivieren
    Instagram Shops aktiviert man über die Grundeinstellung. Hierzu geht man auf das eigene Business-Profil um zu den Einstellungen zu gelangen und geht dann auf “Unternehmen” gefolgt von “Shopping”. In vielen Fällen muss man erst warten, bis das eigene Profil von Instagram freigegeben wurde, also kein Grund zur Sorge!
  4. Neun Posts mit Produkt-Tags veröffentlichen
    Um den Instagram Shop im Reiter auf dem eigenen Profil freizuschalten, müssen vorerst 9 Posts mit Produkt-Tags veröffentlicht werden. Danach können Besucher des Profils den Shop wie gewohnt auffinden. Tipp: Es können bis zu 5 Produkte pro Bild getagged werden, bei Multi-Bild-Posts sogar bis zu 20.


Fazit: Da sich die neue Instagram Shops Funktion noch in den Kinderschuhen befindet, können noch keine repräsentativen Aussagen über die Performance hinsichtlich der Nutzung als Werbemittel oder als Ergänzung im organischen Feed getätigt werden.
Man geht davon aus, dass zukünftig noch weitere Funktionen wie z.B. Instagram Checkout dazu kommen werden und sich mit wachsender Nutzerzahl der Instagram Shops noch einiges ändern wird. Meiner Meinung nach, können besonders günstigere Produkte mit einer kurzen Bedenkzeit vor dem Kauf von dem Feature profitieren, da so das Prinzip eines schnellen Impulskaufs zum Tragen kommen könnte.
In jedem Fall bietet Instagram Shops schon jetzt einen organischen Mehrwert und bietet Unternehmen eine bessere Möglichkeit ihre Produkte zu präsentieren, ohne ihren Haupt-Feed mit Produktbildern zu überfüllen.

Nora Plato
Nora Plato Werkstudentin SEO

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