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    Shopping with a Purpose – Bing launcht Ethical Shopping Hub

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    Nora Plato 20/01/22

    Onlineshop-Betreiber:innen auf Bing sollten sich diesen Anglizismus besser einprägen: Ethical Fashion. Denn wer sich in der Suchmaschine von Microsoft in Zukunft nicht als „ethical“ ausweisen kann, der muss leider draußen bleiben. Willkommen im neuen Ethical Shopping Hub.


    Ethical Shopping mit Bing

    Bing schärft den Nachhaltigkeitsgedanken seiner User:innen – wenn auch vorerst nur in Großbritannien. Dort können Suchende im neuen Ethical Shopping Hub nach fair gehandelter, up- und recycelter und nachhaltiger Mode suchen. Neben der Präsentation von ethischen Marken und deren nachhaltigen Produkten spielt das Portal auch Artikel über ethische Modewahl und -trends sowie andere umweltfreundliche Nachrichtenthemen aus. Microsoft prüft derzeit auch eine Ausweitung auf weitere Kategorien, die ethisch orientierten Unternehmen eine Plattform für Waren und Werte bieten sollen.

    Microsofts Suchmaschine Bing liefert dazu gleich noch entsprechende Bewertungen für den Ethical Shopping Hub mit, unterstützt von Good on You. Diese sind ein Durchschnittswert, ermittelt aus den Schwerpunktbereichen Mensch, Planet und Tiere. Good on You bewertet Modeunternehmen auf Basis ihrer Auswirkungen auf eben jene Bereiche. Unter anderem stammen die Informationen von zertifizierten Drittanbietern wie dem Fashion Transparency Index, Global Organic Textile Standard oder Fair Trade und OEKO-Tex STeP. Die Bewertungen sind in Bings Shopping-Filter integriert. 

    Die traditionellen Funktionen wie Preissenkungs- und Verkaufsetiketten werden auch im Hub für ethisches Einkaufen weiterhin angezeigt, sodass Produkt-Feed-Daten auch hier nach wie vor eine prominente Rolle spielen werden.

    Die Heraldik der Nachhaltigkeit

    Im Zertifikaten-Dschungel verliert auch der noch so firme Siegelforscher schnell mal den Überblick. Da kann es nicht schaden, einige durchaus wichtige „Wappen” im Textil- und Kleiderschrank kurz vorzustellen. 

    OEKO-TEX STeP

    Der OEKO-TEX Standard ist ein weltweites Prüfungszertifikat für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte. Wer sich jetzt nicht unbedingt darunter etwas vorstellen kannst, für den folgt hier eine Übersetzung: Die Kleidung wird auf Gift- und Schadstoffe sowie auf eine umweltfreundliche Produktion hin untersucht. Sollte dann alles „sauber” sein, gibt es auch das Zertifikat.

    GOTS (Global Organic Textile Standard)

    Das GOTS-Zertifikat schreibt den Mindeststandard für organische Textilien vor. Danach müssen die feinen Stoffe aus mindestens 70 Prozent kontrolliert biologisch erzeugten Naturfasern bestehen – bei 95 Prozent Naturfasern aus zertifiziertem Bio-Anbau winkt dann das Gütesiegel „Bio”. Zum Einsatz kommen nur gesundheitlich und ökologisch unbedenkliche Substanzen. Synthetische Hilfsstoffe sind sowieso keine Option. Zu guter Letzt sind im GOTS auch noch die Sozialstandards klar definiert: Gerechte Löhne (bei striktem Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit), faire Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz und Vereinigungsfreiheit sowie Schutz vor Misshandlung und Diskriminierung. 

    Up- und Recycling, Handarbeit und vegane Mode

    Reste- und Abfallverwertung oder ganz einfach Müllvermeidung – das ist Up- und Recycling. „Abfall” wird als Material für die Schaffung neuer Produkte verarbeitet – und dadurch natürlich maximal aufgewertet! So wird aus einem ausgelatschten Schuh eine schicke Handtasche.

    Und dass die auch in vegan gut aussehen kann, wissen wir, seitdem es mit Hanf, Baumwolle und Leinen auch vegane Alternativen zu Leder, Seide, Wolle oder Pelz gibt.

    Fair Wear Foundation

    Hier handelt es sich um eine Organisation, die global für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie kämpft. Wobei die Fair Wear Foundation sich eher um Fabrikarbeiter:innen und weniger um Bauern und Plantagenarbeiter:innen kümmert. So garantiert das Zertifikat unter anderem einen gerechten Mindestlohn, angemessene Arbeitszeiten und das Verbot von Kinderarbeit. 

    Carbon Trust

    Wer mit einem Carbon Trust dekoriert ist, leistet eine vorbildliche CO2- Performance. Gemeint ist also ein Standard zur Beurteilung und Kontrolle der Reduktion von Kohlenstoff (Dekarbonisierung) sowie der Verringerung der Kohlendioxidemission auf Unternehmensseite. 

    Fair Trade

    Fair Trade und faire Produktion sind Strategien zur Armutsbekämpfung. Nicht nur soziale (siehe GOTS), nachhaltigkeitsbezogene und umweltfreundliche Kriterien müssen erfüllt werden. Erst wenn all diese Anforderungen erfüllt sind, kann man offiziell als Fair Trade firmieren. 

    Environmental Justice Foundation

    Die Environmental Justice Foundation ist eine internationale Non-Profit-Organisation. Kernkompetenz der EJF: Umweltschutz und Schutz der Menschenrechte.

    Fazit


    Umweltbewusstes Shoppen wird immer relevanter. Auch Suchmaschinen haben diese Bewegung erkannt und beginnen Elemente zu implementieren, wie zum Beispiel ethical Shopping Labels. Die Rolle von Online-Einkäufen steigt stetig und damit die Trends und Veränderung in der E-Commerce-Branche.

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