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Facebook Videos: 5 Regeln für bessere Performance

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Tina Kassens 25/10/19

Videocontent ist King!
Die Interaktionsrate für Videos in Social Media ist höher als bei allen anderen Content Formen wie Bildern oder Artikeln. Mit Videos lassen sich Produkte und Dienstleistungen auf Facebook und Instagram hervorragend in Szene setzen. Videos sind ein effektives Marketingwerkzeug, aber nur dann wirksam, wenn man sie auch richtig umsetzt.


Wie du Videos für Facebook und Instagram am besten erstellst und worauf du achten solltest, haben wir für dich in 5 einfachen Regeln zusammengefasst.

Regel 1: Halte dein Video kurz!

Laut einer Microsoft Studie aus dem Jahr 2015 soll die menschliche Aufmerksamkeitsspanne mit 8 Sekunden sogar unter der eines Goldfisches liegen. Wir werden in den sozialen Medien mit Informationen nur so überschwemmt. Kurze Videos haben eine hohe Completion Rate, das heißt, sie werden bis zum Ende angesehen. Daher ist es wichtig, die Message kurz und knackig auf den Punkt zu bringen. Videos bei Facebook sollten daher 5 bis maximal 15 Sekunden lang sein.

Regel 2: Zeige deine Marke in den ersten 3 Sekunden

Zuschauer sind ungeduldig. Wenn sie nicht wissen, worum es geht, überspringen sie die Ad. Bei einer Platzierung der Marke am Ende des Videos besteht die Gefahr, dass der User vorher abspringt und so niemals den Markennamen gehört oder gesehen hat. Die Botschaft sollte so früh wie möglich klar gemacht werden. Passiert in den ersten 3 Sekunden nichts als die Nennung des Markennamens, wirkt sich dies ebenfalls negativ auf die Videoperformance aus. Bringe daher deine Marke möglichst natürlich und durchdacht in den ersten 3 Sekunden unter. 

Regel 3: Platziere den Call-to-Action mittig

Da der Beginn des Videos im Optimalfall zur Platzierung der Brand genutzt wird, solltest du den Call-to-Action (CTA) auf jeden Fall sichtbar mittig (bezogen auf die Laufzeit des Videos) platzieren. Hier schrumpft die Möglichkeit, dass der User vorher abspringt. Gleichzeitig wird er informiert, was er tun soll (kaufen, anmelden, abonnieren…).
Obwohl fast 95 % der Unternehmen ihren CTA ans Ende stellen, hat sich herausgestellt, dass Ads mit einem mittig platzierten CTA am besten performen.

Regel 4: Video muss ohne Ton verständlich sein

Unter Berücksichtigung, dass der Ton vom Smartphone, Tablet oder Computer oftmals ausgeschaltet ist, ist es wichtig, dass die Message der Videos auch ohne Ton rüberkommt. Bei erklärungsbedürftigen Themen ist es ratsam, mit Captions zu arbeiten. Bereits 85% aller mobilen Nutzer schauen Videos in den Social Media Kanälen ohne Sound (https://www.socialmediatoday.com/).
Wird mit Hintergrundmusik gearbeitet, sollte dies das Video nochmals deutlich aufwerten.
Es muss also ohne Ton verständlich sein und mit Ton nochmal extra vom Hocker reißen.

Regel 5: Die Facebook-Videos sollten vertikal (9:16) oder quadratisch (1:1) sein

Quadratische/vertikale Videos werden durch den hohen Anteil an Smartphone Nutzern am meisten geklickt/gesehen. Es ist so ebenfalls möglich, mehr Platz zwischen anderen Ads einzunehmen. 9:16 Videos sind dafür ein optimales Beispiel. Sie nehmen ca. 78 % mehr Platz im mobile Facebook Feed ein als horizontale Videos.
Da bereits 95% aller Facebook User die Seite über das Smartphone besuchen, hat die Ausrichtung des Videos einen großen Einfluss auf die Performance.

Bonus-Tipp:
Ganz entscheidend ist der Titel deines Videos. Er muss catchy sein und beim Nutzer sofort Interesse wecken. Hierfür eigenen sich beispielsweise hervorragend Phrasen, die Nummern beinhalten.
Beispiele:

  • 5 Dinge, die deine Verkaufszahlen steigern
  • 10 Key-Skills für erfolgreiches Online-Marketing
  • 3 Wege, um Dein Business nach vorn zu bringen

Fazit: Die Best Practices für Facebook und Instagram Videos sind kein Hexenwerk. Beachte, dass ein Großteil der Nutzer über das Smartphone auf den Kanälen surft und passe Bild und Ton dementsprechend an. Die Ads sollten so ausgerichtet sein, dass die Nutzergruppe eine optimale User-Experience hat. Wecke durch den Einsatz von catchy Titeln das sofortige Interesse beim Zuschauer und setze den CTA mittig, um eventuellen “Skippern” zuvorzukommen. 

Tina Kassens
Tina Kassens Junior Digital Marketing Managerin

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