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    Google Ads Image Extensions: Anleitung, Auswertung und Best Practice

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    WEVENTURE 21/07/21

    Mithilfe von Image-Extensions lassen sich nun in Google Ads relevante Bilder zu Marke oder Produkt in Miniaturansicht zu den Textanzeigen ausspielen. Wir beleuchten die Optimierungsansätze und teilen unsere Best Practices mit dir. 


    Was dich erwartet

    Google Ads bietet durch verschiedene Erweiterungen die Möglichkeit, Anzeigen zusätzliche Informationen hinzuzufügen. Von Site-Links über Snippets bis hin zu Lead-Formularen. Auch wenn die Erweiterungen unterschiedlich sind, handelte es sich bisher meist um Extensions in Textform. Mithilfe von Image-Extensions (Bilderweiterungen) lassen sich in Google Ads relevante Bilder zu Marken oder Produkten in Miniaturansicht zu den Textanzeigen ausspielen. 

    Was sind Image-Extensions und welche Vorteile bringen sie?

    Wenn wir googeln, überwiegen aktuell noch Suchergebnisse in Textform. Nun werden die Ergebnisse in den mobilen Suchergebnisseiten visueller. Denn mit den Bilderweiterungen wird neben der Ad in den mobilen Ergebnissen ein quadratisches Bild deines Produkts oder deiner Dienstleistung ausgespielt. Die Komponenten von Textanzeigen, wie Anzeigentitel, Textzeilen, finale URL und angezeigter Pfad, bleiben bestehen. Die Bilderweiterung ist klickbar. Dabei leitet sie, wie bei einem Klick auf die Überschrift in der Suchanzeige, weiter zur finalen URL. 

    Mit geeigneten und aussagekräftigen Bildern hebst du deine Anzeige hervor und erzielst mehr Aufmerksamkeit als Anzeigen ohne Bild. So kannst du deine Werbebotschaft visuell vermitteln, Nutzer:innen zum Handeln anregen und potentielle Kund:innen mit Produktbildern schon früh erreichen. 

    Da die Bilderweiterung rechts neben der Anzeige ausgespielt wird, ist deine Anzeige breiter und erhält somit mehr Präsenz auf der mobilen Suchergebnisseite. Hierdurch hebt sie sich von anderen Anzeigen ab, was einen positiven Effekt auf die Klicks haben kann. Laut Google soll sich mit Image-Extensions die CTR um bis zu 10 Prozent erhöhen

    Bilderweiterungen sind, wie alle anderen Erweiterungen, kostenlos. Klickt ein Nutzer oder eine Nutzerin auf die Bilderweiterung, wird – analog zu einem Klick auf die Anzeige – auf Basis des CPC abgerechnet. Wie bei allen anderen Erweiterungen werden auch Bilderweiterungen nur dann ausgespielt, wenn sie sich voraussichtlich positiv auf die Anzeigenleistung, die Position und den Anzeigenrang auswirken.

    Google Ads Bilderweiterung am Beispiel von Hugo Boss
    Beispiel einer Google Ads
    Bilderweiterung (Quelle:
    https://blog.google)

    Anforderungen und Richtlinien für Image Extensions

    Um die Bilderweiterung verwenden zu können, muss dein Google Ads-Konto seit mehr als 90 Tagen bestehen und es darf keine Richtlinienverstöße gegeben haben. In manchen Bereichen, wie zum Beispiel Alkohol, Glücksspiel, Erwachseneninhalte etc., kann die Erweiterung nicht eingesetzt werden.

    Google empfiehlt bis zu 20 relevante und aussagekräftige Bilder als Quadrat (1×1) mit einer Mindestauflösung von 300×300 (empfohlene Auflösung: 1.200×1.200) und einer maximalen Größe von 5.120 KB hochzuladen. Tipp: Stelle auch Bilder im Querformat (Seitenverhältnis 1,91×1) zur Verfügung, um bei Tests oder der Ausspielung in der Bildersuche berücksichtigt werden zu können. 

    Die Anforderungen an die Bildqualität müssen eingehalten werden. Plane etwas Zeit ein, denn der Freigabeprozess kann bis zu fünf Werktage dauern.

    Anleitung zum Hinzufügen von Image-Extensions

    Wir zeigen dir nun Schritt für Schritt, wie und wo du deine Bilderweiterungen bei Google Ads einfügst:

    1. Rufe den Menüpunkt „Bilderweiterung“ auf

      Rufe im Menü auf der linken Seite unter dem Menüpunkt „Anzeigen und Erweiterungen” und dem Unterpunkt „Erweiterungen” die „Bilderweiterung” auf.
       Screenshot Kundenkonto Bildererweiterun

    2. Markiere die Anzeigengruppen

      Im nächsten Schritt markierst du die gewünschten Anzeigengruppen und wählst aus, ob Bilder neu erstellt oder bereits vorhandene Bilder verwendet werden sollen. Bilderweiterungen können auch auf Kampagnenebene hinzugefügt werden. Wir empfehlen Image Extensions unter Anzeigengruppen hinzuzufügen. Mehr dazu erfährst du im Abschnitt „Best Practice“.Screenshot Kundenkonto Bilderweiterung hinzufügen

    3. Bilder entfernen bei Nichtgefallen

      Solltest du mit einer hinzugefügten Bilderweiterung nicht glücklich sein, markiere unter „Erweiterungen” die entsprechende Bilderweiterung. Wähle nachfolgend über das Drop-down-Menü „Entfernen” aus.

    Wer Bilder nicht manuell hinzufügen möchte kann die „Dynamische Bilderweiterung” aktivieren. Durch diese Einstellung wählt Google automatisch Bilder von der Website. Dabei ist zu beachten, dass geeignete Bilderweiterungen bevorzugt vor Dynamischen Bilderweiterungen ausgespielt werden.

    Auswertung und Optimierung von Bilderweiterungen 

    Nach dem Einrichten sind natürlich die erzielten Ergebnisse und Auswertungen der Image Extensions spannend. Über dem Menüpunkt „Anzeigen und Erweiterungen” und „Erweiterungen” können wir uns gefiltert unter „Bild” die Performance aller Bilderweiterungen anzeigen lassen. Hier kannst du absteigend nach Impressionen sortieren oder dir mögliche Fehlermeldungen anzeigen lassen. Eine weitere interessante Möglichkeit ist außerdem die Auswertung der Klicks auf die Überschrift im Vergleich zur Bilderweiterung. Dazu segmentiere auf Kampagnen-, Anzeigengruppen-, Anzeigen- oder Keyword-Ebene nach „Klick-Typ”

    Geht es um das Optimieren der Bilderweiterungen, kannst du ähnlich zu den Displayanzeigen die Bildqualität und die Auflösung deiner Creatives prüfen und verschiedene Designs testen. Zudem solltest du ein Auge auf die Relevanz zur Anzeige und Landingpage haben. Google sagt, „Bilder müssen auf die gleiche Weise relevant sein wie Anzeigentitel und Beschreibungen”. Setze dir dazu auch gerne die Kundenbrille auf und denke dich in deinen Kunden rein. 

    Best Practice zu Google Ads Image Extensions 

    Damit die Bilderweiterungen auch ausgespielt werden, schaue dir die Performance im Konto an. Bilderweiterungen funktionieren am besten in Kampagnen beziehungsweise Anzeigengruppen mit vielen Impressionen. Da sie neben der Ad erscheinen kann es sein, dass die Textzeilen nicht mehr vollständig ausgespielt werden. Dies lässt sich in der Vorschau oder über dein mobiles Endgerät prüfen.

    Gehe bei der Performance-Prüfung möglichst granular vor und füge die Bilderweiterung auf Anzeigengruppen-Ebene hinzu, damit Nutzer:innen zur Textanzeige passende Bilder ausgespielt werden. Relevanz ist hier dein Stichwort. Stelle je Anzeigengruppe mindestens drei Bilder mit den Seitenverhältnissen 1×1 sowie 1,91×1 zur Verfügung. Die Werbebotschaft sollte dabei in den mittleren 80 Prozent des Bilds platziert sein. Experimentiere mit verschiedenen Creatives, um zu sehen, was am besten funktioniert. Google empfiehlt zudem Bilderweiterungen und Dynamische Bilderweiterungen zusammen zu nutzen.


    Fazit

    Image-Extensions wurden weltweit ausgerollt und stehen in allen Google Ads-Konten zur Verfügung. Die Bilderweiterungen sind relativ schnell eingerichtet. Investiere hier dennoch fünf Minuten mehr und passe die Erweiterung an deine Kontostruktur an. So erreichst du eine höhere Relevanz und im Gleichzug eine höhere CTR.

    Carina Vatter
    Carina Vatter Digital Marketing Managerin

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