Was ist Ihre Herausforderung?

Sprechen Sie direkt mit einem Experten unter +49 (0)30 611016610

Ich will News!

Kontakt
Bunte Image Extensions for mobile Ads
SEA

Google Ads Image Extensions: Anleitung, Auswertung & Best Practice

Home Blog
Carina Vatter 21/07/21

Google Ads bietet uns durch verschiedene Erweiterungen die Möglichkeit, unseren Anzeigen zusätzliche Informationen hinzuzufügen. Von Sitelinks über Snippets hin zu Lead-Formularen. Auch wenn die Erweiterungen unterschiedlich sind, bisher handelte es sich meist um Extensions in Textform. 
Mithilfe von Image Extensions lassen sich nun relevante Bilder zu Marke oder Produkt in Miniaturansicht zu den Textanzeigen ausspielen. 
Wir stellen dir die neuen Google Ads Bilderweiterungen vor und geben einen Einblick, was es zu beachten gibt. Dabei beleuchten wir Optimierungsansätze und teilen unsere Best Practices mit dir. 


Was dich erwartet:

  1. Was sind Image Extensions und welche Vorteile bringen sie
  2. Anforderungen und Richtlinien
  3. Anleitung zum Hinzufügen von Image Extensions
  4. Auswertung und Optimierung von Bilderweiterungen
  5. Best Practice zu Google Ads Image Extensions 
  6. Fazit

1. Was sind Image Extensions und welche Vorteile bringen sie

Wenn wir googlen, überwiegen aktuell noch Suchergebnisse in Textform. Nun werden die Ergebnisse in den mobilen Suchergebnisseiten visueller. Denn mit den Bilderweiterungen wird neben der Ad in den mobilen Ergebnissen ein quadratisches Bild deines Produkts oder deiner Dienstleistung ausgespielt.
Die Komponenten von Textanzeigen, wie Anzeigentitel, Textzeilen, Finale URL und angezeigter Pfad, bleiben bestehen. Die Bilderweiterung ist anklickbar. Dabei leitet sie, wie bei einem Klick auf die Überschrift in der Suchanzeige, weiter zur finalen URL. 

Mit geeigneten und aussagekräftigen Bildern hebst du deine Anzeige hervor und erzielst mehr Aufmerksamkeit als Anzeigen ohne Bild. So kannst du deine Werbebotschaft visuell vermitteln, Nutzer zum Handeln anregen und potentielle Kunden mit Produktbildern schon früh erreichen. 
Da die Bilderweiterung rechts neben der Anzeige ausgespielt wird, ist deine Anzeige breiter und erhält somit mehr Präsenz auf der mobilen Suchergebnisseite. Hierdurch hebt sie sich von anderen Anzeigen ab, was einen positiven Effekt auf die Klicks haben kann. Laut Google soll sich mit Image Extensions die CTR um bis zu 10% erhöhen
Bilderweiterungen sind, wie alle anderen Erweiterungen, kostenlos. Klickt ein Nutzer auf die Bilderweiterung, wird – analog zu einem Klick auf die Anzeige – auf Basis des CPC abgerechnet.

Wie bei allen anderen Erweiterungen werden auch Bilderweiterungen nur ausgespielt, wenn sie sich voraussichtlich positiv auf die Anzeigenleistung, die Position und den Anzeigenrang auswirkt.

Google Ads Bilderweiterung am Beispiel von Hugo Boss
Beispiel einer Google Ads
Bilderweiterung (Quelle:
https://blog.google)

2. Anforderungen und Richtlinien für Image Extensions

Um die Bilderweiterung verwenden zu können, muss dein Google Ads Konto seit mehr als 90 Tagen bestehen und es darf keine Richtlinienverstöße gegeben haben. In manchen Bereichen, wie z. B. Alkohol, Glücksspiel, Erwachsene, etc., kann die Erweiterung nicht eingesetzt werden.

Google empfiehlt bis zu 20 relevante und aussagekräftige Bilder als Quadrat (1×1) mit einer Mindestauflösung von 300×300 (empfohlene Auflösung: 1200×1200) und einer maximalen Größe von 5120 KB hochzuladen.
Tipp: Stelle auch Bilder im Querformat (Seitenverhältnis 1,91×1) zur Verfügung, um bei Tests oder der Ausspielung in der Bildersuche berücksichtigt werden zu können. 
Die Anforderungen an die Bildqualität müssen eingehalten werden. Plane etwas Zeit ein, denn der Freigabeprozess kann bis zu fünf Werktage dauern.

3. Anleitung zum Hinzufügen von Image Extensions

Wir zeigen dir nun Schritt für Schritt, wie und wo du deine Bilderweiterungen bei Google Ads einfügst:

  1. Rufe den Menüpunkt “Bilderweiterung” auf

    Rufe im Menü auf der linken Seite unter dem Menüpunkt “Anzeigen und Erweiterungen” und dem Unterpunkt “Erweiterungen” die “Bilderweiterung” auf.
     

  2. Markiere die Anzeigengruppen

    Im nächsten Schritt markierst du die gewünschten Anzeigengruppen und wählst aus, ob Bilder neu erstellt oder bereits vorhandene verwendet werden sollen. Bilderweiterungen können auch auf Kampagnenebene hinzugefügt werden. Wir empfehlen Image Extensions unter Anzeigengruppen hinzuzufügen. Mehr dazu erfährst du im Abschnitt “Best Practice”. Wähle passende Bilder aus und bestätige durch “Speichern”.

  3. Bilder entfernen bei Nichtgefallen

    Solltest du mit einer hinzugefügten Bilderweiterung nicht glücklich sein, markiere unter “Erweiterungen” die entsprechende Bilderweiterung. Wähle nachfolgend über das Drop-down Menü “Entfernen” aus.

Wer Bilder nicht manuell hinzufügen möchte kann die “Dynamische Bilderweiterung” aktivieren. Durch diese Einstellung wählt Google automatisch Bilder von der Website. Dabei ist zu beachten, dass geeignete Bilderweiterungen bevorzugt vor Dynamischen Bilderweiterungen ausgespielt werden.

4. Auswertung und Optimierung von Bilderweiterungen 

Nach dem Einrichten sind natürlich die erzielten Ergebnisse und Auswertungen der Image Extensions spannend.

Über dem Menüpunkt “Anzeigen und Erweiterungen” und “Erweiterungen” können wir uns gefiltert unter “Bild” die Performance aller Bilderweiterungen anzeigen lassen. Hier kannst du absteigend nach Impressionen sortieren oder dir mögliche Fehlermeldungen anzeigen lassen.

Eine weitere interessante Möglichkeit ist außerdem die Auswertung der Klicks auf die Überschrift im Vergleich zur Bilderweiterung. Dazu segmentiere auf Kampagnen-, Anzeigengruppen-, Anzeigen- oder Keywordebene nach “Klick-Typ”

Geht es um das Optimieren der Bilderweiterungen, kannst du ähnlich zu Displayanzeigen die Bildqualität und die Auflösung deiner Creatives prüfen und verschiedene Designs testen. Zudem solltest du ein Auge auf die Relevanz zur Anzeige und Landingpage haben. Google sagt, “Bilder müssen auf die gleiche Weise relevant sein wie Anzeigentitel und Beschreibungen”. Setze dir dazu auch gerne die Kundenbrille auf und denke dich in deinen Kunden rein. 

5. Best Practice zu Google Ads Image Extensions 

Damit die Bilderweiterungen auch ausgespielt werden, schaue dir die Performance im Konto an. Bilderweiterungen funktionieren am besten in Kampagnen bzw. Anzeigengruppen mit vielen Impressionen. 
Da sie neben der Ad erscheinen kann es sein, dass die Textzeilen nicht mehr vollständig ausgespielt werden. Dies lässt sich in der Vorschau oder über dein mobiles Endgerät prüfen.

Gehe bei der Performance-Prüfung möglichst granular vor und füge die Bilderweiterung auf Anzeigengruppenebene hinzu, damit Nutzern zur Textanzeige passende Bilder ausgespielt werden. Relevanz ist hier dein Stichwort. 

Stelle je Anzeigengruppe mindestens drei Bilder mit den Seitenverhältnissen 1×1 sowie 1,91×1 zur Verfügung.  Die Werbebotschaft sollte dabei in den mittleren 80% des Bilds platziert sein. Experimentiere mit verschiedenen Creatives um zu sehen, was am besten funktioniert. Google empfiehlt zudem Bilderweiterungen und Dynamische Bilderweitrerungen zusammen zu nutzen.


Fazit

Image Extensions wurden weltweit ausgerollt und stehen in allen Google Ads Konten zur Verfügung. Die Bilderweiterungen sind relativ schnell eingerichtet. Investiere hier dennoch fünf Minuten mehr und passe die Erweiterung an deine Kontostruktur an. So erreichst du eine höhere Relevanz und im Gleichzug eine höhere CTR.

Carina Vatter
Carina Vatter Digital Marketing Managerin

Hast Du Fragen zum Blogeintrag oder bist auf der Suche nach einer professionellen Unterstützung in diesem oder einem anderen Bereich?
Dann schreib uns gerne eine E-Mail über unser Kontaktformular.

Kontakt

Weitere Blogeinträge

Orange außen blau innen gelb
Conversionunterschiede zwischen Facebook und Google Analytics
Raketenstart mit sichtbarer Druckwelle
Der große WooCommerce SEO Guide für Anfänger