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Mit dem Lead-Erweiterungsformular zu mehr Conversions

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Nathaly Rüther 26/11/20

Mit dem Lead-Erweiterungsformular bietet Google dir eine nie da gewesene Möglichkeit Leads zu generieren. Was das Lead-Formular genau ist, welche Vorteile es mit sich bringt und wie du es in deine Kampagnen einbauen kannst, zeigen wir dir in diesem Blogartikel.


Mit Anzeigenerweiterungen, zu welchen auch das Lead-Erweiterungsformular zählt, kannst du deine Anzeigen mit hilfreichen Informationen ergänzen und sie so aussagekräftiger und relevanter für Nutzer:innen machen. Dadurch schaffst du mehr Anreize für auf deine Anzeige zu klicken und erhöhst so direkt deine Erfolgschancen. Neben den gängigen Anzeigenerweiterungen wie Bewertungen, Preiserweiterungen, Site-Links und vielen mehr besteht zudem das Lead-Formular. Dies unterscheidet sich allerdings maßgeblich von den zuvor aufgezählten Erweiterungen. So können Nutzer:innen hier direkt mit dir Kontakt aufnehmen – ohne deine Landingpage oder Website besucht zu haben. Durch den ersparten Umweg sorgst du für mehr Leads im Marketing-Funnel und letztendlich mehr Conversions.

Vorteile der Lead-Erweiterung

Wir empfehlen dir die Lead-Erweiterung in deine Suchkampagnen einzubauen, sofern die Lead-Generierung für dich relevant ist. Warum? Sie bietet dir viele Vorteile:

  • Neue Conversion-Potenziale:
    Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du durch das Lead-Formular mehr Conversions erzielen kannst, was sich auch auf deinen Umsatz auswirken wird.
  • Die Lead-Generierung findet direkt in der Google-Suchmaske statt:
    Das ist zum einen für den Nutzer bequemer und zum anderen hast du so die Möglichkeit, deine Konkurrenz abzuhängen.
  • Übertragung der Lead-Daten in ein CRM-Modul – und zwar in Echtzeit
    Google bietet dir an, die Lead-Daten an dein CRM-Modul weiterzuleiten. Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir, wie du diese Einstellung vornehmen kannst.
  • Individuelle Anpassung:
    Dir steht eine große Auswahl an Fragen zur Verfügung, die du deinem (zukünftigen) Kunden stellen kannst und auch das Design der Erweiterung kann durch Hintergrundbilder ganz nach eigenem Geschmack gestaltet werden.

Schritt-für-Schritt zu deinem Lead-Erweiterungsformular

Überzeugt? Dann erfahre hier, wie du die Lead-Erweiterung in deinem Konto hinzufügst.

Zunächst solltest du prüfen, ob du gemäß den Google-Richtlinien die Lead-Erweiterung verwenden kannst. So sind zum Beispiel Anzeigen mit Inhalten die sich auf Alkohol-, Glücksspiel- oder Gesundheits-Themen beziehen nicht erlaubt. Hier findest du weitere Details zu den Richtlinien.

Kommt die Lead-Erweiterung für deinen Account in Frage, kannst du sie einfach hinzufügen, indem du im Google-Ads-Konto auf „Anzeigen und Erweiterungen” klickst und nachfolgend auf „Erweiterungen”. Anschließend klickst du auf das blaue Plus, woraufhin sich im Drop-Down-Menü „Lead-Formularerweiterung” auswählen lässt.

Nun kannst du die Erweiterung nach deinen Wünschen erstellen. Wähle zunächst einen passenden Call-to-Action und trage im Feld „Erweiterungstext” eine Beschreibung ein. Dieser Text wird den Nutzer:innen unterhalb deines CTA angezeigt.

Anschließend kannst du deinen Unternehmensnamen eintragen und einen passenden Anzeigentitel, gefolgt von einer Beschreibung. Lasse deiner Kreativität freien Lauf – achte aber darauf, dass die Beschreibung relevante Informationen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung beinhaltet.


Klickt ein Nutzer in der Google-Suchmaske auf die Erweiterung, öffnet sich das Lead-Formular, woraufhin er seine Daten eingibt. Hier kannst du auswählen, welche Informationen du erhalten möchtest. Zur Auswahl stehen dir zum Beispiel Name, Telefonnummer, Name des Unternehmens. Zudem kannst du eigene Fragen definieren und dort zwischen vielen verschiedenen Kategorien selektieren sowie beim Antworttyp zwischen Multiple-Choice und Kurzantwort wählen. Achte darauf, dass du nicht zu viele Fragen stellst – als Faustregel empfehlen wir dir 2–3 Informationen abzufragen, das Maximum von Google beträgt 10. Generell gilt: Je weniger Angaben nötig sind, desto mehr Conversions! Anschließend gibst du noch die URL deiner Webseite an, die Informationen zum Datenschutz enthält.

Eine besondere Eigenschaft besteht außerdem darin, ein Hintergrundbild einfügen zu können. Wir empfehlen dir, hier ein passendes Bild zu wählen, welches das Interesse deiner Kund:innen weckt und gegebenenfalls auch das Unternehmenslogo beinhaltet.

Zu guter Letzt kannst du noch eine Nachricht zur Formulareinreichung erstellen. Diese erscheint nachdem der Nutzer seine Kontaktdaten abgegeben hat und könnte beispielsweise so aussehen:

Und geschafft – dein Lead-Erweiterungsformular ist erstellt!

Was passiert nachdem ein Nutzer seine Kontaktdaten abgegeben hat?

Gibt ein Nutzer seine Kontaktdaten an dich weiter, kannst du sie mittels CSV-Download abrufen. Leider ist dies nur manuell möglich und die Daten werden von Google nur 30 Tage lang gespeichert. Deshalb empfehlen wir dir eine Webhook-Integration. Dadurch kannst du dir die Lead-Daten in Echtzeit an ein CRM-System weiterleiten lassen. Um die Webhook-Verknüpfung vorzunehmen, ergänzt du die Erweiterung mit einer Webhook-URL und einem Schlüssel. Mehr Informationen zur Integration findest du hier.

Und die Kosten?

Aktuell sieht das Abrechnungsmodell wie folgt aus: Jeder Klick auf die Formularerweiterung wird als Klick auf deine Anzeige gewertet. Somit hängen die Kosten von dem jeweiligen CPC ab.


Fazit

Google bietet mit dem Lead-Erweiterungsformular eine völlig neue Möglichkeit, Leads zu generieren, was mit einer höheren Conversion-Rate und einer Umsatzsteigerung einhergeht. Durch den massiv verkürzten Prozess, also ohne den Umweg über deine Landingpage, sind Nutzer:innen eher gewillt Kontaktdaten anzugeben, wodurch du mehr Leads im Marketing-Funnel erzielen kannst. Bei einem durchdachten Einsatz des Formulars kannst du also Kund:innen ansprechen, die an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung interessiert sind und direkt die von dir individuell gewünschten Daten von ihnen erhalten.

Du hast noch Fragen? Wir helfen dir gerne weiter und unterstützen dich in deinem Vorhaben.

Nathaly Rüther
Nathaly Rüther Werkstudentin Digital Marketing

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