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    Anchor-Tags setzen: So machst du es richtig!

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    Nora Plato 23/12/20

    Anchor-Tags richtig einzusetzen, verbessert die Usability deiner Webseite und hilft dir, leichter gefunden zu werden. Dabei gibt es jedoch einige Faktoren zu beachten. In diesem Artikel erklären wir dir, was einen guten Anchor-Tag ausmacht und geben dir exklusive Tipps, wie du deinen Anchor-Texten den richtigen Schliff gibst.


    Das erwartet dich:

    Was ist ein Anchor-Tag?

    Ein Anchor-Tag ist eigentlich nur ein einfaches HTML-Tag. Es ist der Teil eines Textes, den du anklicken kannst und so auf eine neue Seite gelangst. Ist diese Seite auf deiner Domain, dann sprechen wir von internen Links. Zeigt der Link auf eine fremde Domain, handelt es sich um einen externen Link. Links, die von fremden Seiten auf unsere zeigen, bezeichnet man als sogenannten Backlink.

    Würdest du nun in einem Text immer die jeweilige URL als Link schreiben (zum Beispiel https://www.meinedomain.com/verzeichnis-1/unterverzeichnis-2), so kann das den Lesefluss deiner Nutzer:innen stören. Stattdessen solltest du den gewünschten Link idealerweise auf ein Wort oder auch auf mehrere Wörter setzen. Oftmals erkennst du den Anchor-Tag daran, dass das Wort blau unterlegt ist. Sobald du dann auf das Wort beziehungsweise die Wortgruppe klickst, öffnet sich die hinterlegte Seite. Idealerweise öffnen sich Backlinks in einem neuen Tab, um Nutzer:innen nicht ganz von der Seite zu leiten.

    Wie ist ein Anchor-Tag aufgebaut?

    Auch wenn User:innen nur das Wort sehen, steckt dahinter ein Aufbau, der zu einer neuen URL führt. Ein Anchor-Tag ist folgendermaßen aufgebaut:

    <a href=“https://weventure.de/blog“>Mein Blogartikel</a>

    • Das <a signalisiert Google, dass hier der Hyperlink beginnt.
    • Das href steht für „hypertext reference“ und zeigt Google, dass ein Link folgt.
    • Anschließend folgt der Link, der sich öffnet, sobald man auf das Wort oder die Wortgruppe klickt.
    • Darauf folgt das Wort „Mein Blogartikel”. Dies ist der Anchor-Text.
    • Wichtig ist, dass der Anchor-Tag mit einem >a wieder schließt, um Google zu signalisieren, dass hier der Anchor-Tag zu Ende ist.

    Um die Anchor-Tags einer Webseite zu überprüfen, eignet sich das Tool Screaming Frog SEO Spider besonders gut. Durch Eingabe der URL werden Seiten gecrawlt und du erhältst Auskunft über Anchor-Tags auf der Seite. In unserem Beispiel haben wir die WEVENTURE Website gecrawlt und erhalten zuerst die Webseite, auf die der Anchor-Tag gesetzt ist. In der Mitte finden wir die Seite, auf die der Textbaustein verlinkt und rechts wird der Textbaustein selbst angezeigt.

    Anchor Tags überprüfen, Quelle: Screaming Frog
    Auskunft über Anchor-Tags, Quelle: Screaming Frog

    Gut zu wissen!
    Ein Anchor-Text muss nicht zwangsläufig auf eine andere Seite verweisen. Er kann auch auf ein Dokument oder eine Datei verlinken. Wichtig hierbei ist nur, dass die Zieldatei eine eindeutige Zieladresse besitzt.

    Welche Anchor-Texte gibt es?

    Anchor-Tags lassen sich in folgende Arten unterscheiden:

    • Money Anchor Text: Dieser Anchor Tag lässt sich dank seiner Kaufintention sehr leicht erkennen. Ein Beispiel für einen Money Anchor Text ist „iPhone 10 kaufen”.
    • Brand Anchor Text: Hier steckt der Brand Name im Anchor-Text, wie beispielsweise bei „Apple.com”.
    • Compound Anchor Text: Bei diesem Anchor-Tag handelt es sich um eine Verbindung zwischen Brand-Anchor und dem Money-Anchor. Also zum Bespiel: „iPhone 10 kaufen Apple.com”.
    • Naked Anchor Text: Ein sogenannter Naked-Anchor nutzt die URL als Anchor-Text. Diese unterbrechen häufig den Lesefluss.
    • Organic Anchor Text: Diese Anchor-Texte lassen sich nur bedingt einer Kategorie zuzuordnen, da es sich um ein bestimmtes Wort handelt. Zum Beispiel: „Gute Backlinks sind positiv für das Ranking“. Hier würde man unter „Backlinks“ weiterführende Informationen auf einer anderen Seite finden. Unter Organic-Anchor-Texte fallen ebenfalls Texte wie „Hier” oder „Hier klicken”. Warum es letztere allerdings zu vermeiden gilt, erfährst du in unseren Tipps.

    Warum sind Anchor Tags so wichtig?

    Um zu verstehen, was Anchor-Tags so besonders macht und wie man sie gut einsetzt, ist es wichtig zu wissen, wie Google Webseiten crawlt. Der Google-Bot arbeitet sich von Link zu Link durch das World Wide Web und erfasst die Inhalte der Seite textbasiert

    Wer also einen informativen Anchor-Text wählt, signalisiert Google, worum es sich auf der Seite hinter dem Link handelt. Das Keyword der Zielseite sollte daher immer mit dem Anchor-Text übereinstimmen. 

    Gleichzeitig sollte den User:innen schnell bewusst werden, welcher Inhalt auf der verlinkten Seite auf sie wartet. Je genauer also der Anchor-Text den Inhalt beschreibt, desto besser kannst du die Erwartung deiner Nutzer:innen erfüllen. 

    6 Tipps, wie du richtige Anchor-Tags setzt!

    1. Slay with content! Achte darauf, dass dein Anchor-Tag thematisch zu der Seite passt, auf die du verlinkst. Verlinke nicht blindlings auf andere Seiten, wenn diese keinen inhaltlichen Mehrwert zu deiner geben.
    2. Let your anchor talk! Dein Anchor-Text sollte aussagekräftig sein. Zum einen wissen deine User:innen dann eindeutig, wohin sie weitergeleitet werden.  Zum Anderen sind Bezeichnung wie „Weiterlesen” und „Hier” auch für den Google-Crawler nichtssagend.
    3. Mix it up! Versuche, eine gute Mischung deiner Links zu haben. Das bedeutet, dass du sowohl auf eigene Unterseiten verlinkst, als auch auf externe Seiten.
    4. Don’t monetize everything! Money-Anchor-Tags sind in Ordnung, aber nutze nicht zu viele. Gerade wenn deine Seite sehr contentlastig ist, lohnt es sich, eher gezielt einige wenige Money-Anchor-Tags zu setzen, anstatt die Seite damit zu überschwemmen.
    5. Keep up with the big players! Achte beim Setzen externer Anchor-Tags darauf, dass du auf Seiten mit mittleren bis hohen Traffic-Themen verlinkst. Hierbei helfen trafficreiche Keywords. Schließlich möchtest du ja möglichst viele Interessent:innen haben.
    6. Place your keywords wisely! Zu jedem Thema gibt es höher rankende Keywords und geringer rankende Keywords, die du als Anchor-Tags benutzen kannst. Der Trick hierbei ist, deine höher rankenden Keywords möglichst am Anfang oder in der ersten Hälfte deines Textes zu platzieren.

    Fazit

    Wie du deine Anchor-Tags setzt, ist allein von dir abhängig. Worauf du jedoch immer achten kannst, ist, dass der Text oder das Wort in deinem Anchor-Tag aussagekräftig ist. Somit kann Google den inhaltlichen Fokus deiner Seite besser einschätzen und deine Nutzer:innen werden beim Klick auf Links nicht enttäuscht. Solltest du Unterstützung benötigen, zögere nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen dir gerne!

    Nora Plato
    Nora Plato Werkstudentin Digital Marketing

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