SEO Sichtbarkeit: Wikipedia auf Platz 1

Wikipedia und YouTube sind laut des Searchmetrics-Rankings die klaren Gewinner im Bereich SEO-Sichtbarkeit. Facebook bleibt wie in den Vorjahren gewohnt stark; Twitter hingegen büßt stark an Sichtbarkeit ein. Searchmetrics hat 10 nationale Google Indizes analysiert und basierend auf der organischen Sichtbarkeit die stärksten Webdomains gekürt.

 

Wikipedia & YouTube auf Erfolgskurs

Ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen keine Unbekannten. Die beliebte Online-Enzyklopädie Wikipedia ist in 8 Ländern an der Spitze der sichtbarsten Webdomains und damit ungeschlagen auf Platz 1 des Gesamtrankings, dicht gefolgt von YouTube auf Platz 2. In den verbleibenden 2 Ländern, in denen Wikipedia es nicht auf den vordersten Rang geschafft hat, ist die Videoplattform und Google-Tochter YouTube die Nummer eins.

Auch Facebook ist in allen Märkten weit Vorne mit dabei. Der Social Media Gigant bleibt die Social Media Plattform mit der höchsten Sichtbarkeit. Im Gesamturteil schafft es google.com auf Platz 4 und Apple auf Platz Nummer 5.

 

Quelle: Searchmetrics

 

Analysiert wurden die Top-Rankings von folgenden Ländern:

 

Österreich

Brasilien

Frankreich

Deutschland

Italien

Spanien

Schweiz

Türkei

UK

USA

Asiatische Länder von der Analyse ausgeschlossen

Auffällig bei der Analyse ist, dass hauptsächlich europäische Länder untersucht wurden. Lediglich die USA, Brasilien und die Türkei bilden nicht europäische Märkte ab. Hinsichtlich der politisch angespannten Lage in der Türkei, in der es häufiger zu temporären Sperrungen von Webseiten und Social Media Plattformen kommt, ist zu hinterfragen wie repräsentativ die Ergebnisse sind. Der asiatische Raum wurde sogar komplett von der Analyse ausgeschlossen. Das Blockieren westlicher Plattformen sowie die Dominanz lokaler Anbieter von beispielsweise Social Media Plattformen zeichnet im asiatischen Kulturraum eine andere digitale Landschaft.

 

Quelle: weltkarte.com

Top Rankings in Deutschland

In Deutschland sind auf den ersten 4 Plätzen große, internationale Unternehmen zu finden. Auf dem 5.Rang platziert die beliebte Ratgeber- und Download-Plattform chip.de. Auf den darauffolgenden Plätzen 6 bis 10 liefern sich besonders die Nachrichtenmagazine spiegel.de (Platz 7) und focus.de (Platz 8) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das US-amerikanische Unternehmen eBay ist gleich mit 2 Domains vertreten. Ebay-kleinanzeigen.de landet auf Rang 6 und die Hauptdomain ebay.de auf Platz 9. Auf dem letzten Platz, der Nummer 10, hat sich sein weiteres digitales Ratgebermagazin platziert. Computerbild.de gehört zum Axel-Springer-Verlag und als Printausgabe ist Computerbild die meistverkaufte Computerzeitschrift in ganz Europa.

 

Verlage und digitale Nachschlagewerke sind die Branchen-Gewinner 2017

Besonders das Online-Wörterbuch wiktionary.org kapatultierte sich im Laufe des Jahres in die Top 5 Rankings von 4 Ländern. Damit steht es nicht alleine: Verlage von Wörter- und Nachschlagewerken sowie diverse Wikis sind die Branchengewinner im SEO-Ranking. Laut Searchmetrics belegen die Top 5 Positionen zu 38 % Verlage und zu 34 % digitale Lexika.

 

Twitter ist der große Verlierer

Trotz der großen Bekanntheit von Twitter hat der Kurznachrichtendienst im Vergleich zu 2016 stark an organischer Sichtbarkeit verloren. In den 10 analysierten Märkten schafft es Twitter nur noch bei in dreien in die Top 10 der Webseiten mit der höchsten Sichtbarkeit. Platzhirsch Facebook hingegen bleibt weiterhin stärkstes soziales Netzwerk in der Gesamtbewertung. In allen 10 Ländern ist Facebook unter den 10 sichtbarsten Webpräsenzen vertreten. Searchmetrics hat sein jährliches SEO-Ranking für 2017 als Whitepaper veröffentlicht und dabei 10 Länder näher unter die Lupe genommen. Wir sind gespannt, welche Seite sich 2018 nach ganz vorne schiebt. Wollen Sie Ihre Seite für die organische Suche optimieren? Dann werfen Sie auch einen Blick auf den Artikel 8 SEO-Tipps für internationale Kampagnen.

 

Quelle.